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Orgelpredigt

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d Crailsheim, Johanneskirche, Johann Georg Allgeyer-Orgel 1709

Disposition

Allgeyer-Orgel 1709

I. Manual Hauptwerk (CDEFGA–c³):

Subbaß (gedackt) 16′; Quintadena 16′; Prinzipal 8′; Salizional oder Viola da Gamba 8′; Koppel 8′; Oktave 4′; Spitzflöte 4′; Rohrflöte 4′; Quinte 3′; Superoktave 2′; Sedezima 1′; Mixtur 4-fach 2′

II. Manual Rückpositiv (CDEFGA–c³):

Koppel 8′; Quintadena 8′; Prinzipal 4′; Viola 4′; Flöte 4′; Superoktave 2′; Quinte 1½′; Mixtur 3-fach

Pedal (CDEFGA–b0):

Subbaß 16′; Prinzipal- oder Oktavbaß 8′; Posaune 8′

Koppeln II/I; I/P; II/P; Tremulant und ein Zimbelstern

Pfeifenmaterial: Holz und Zinn

Tastenmaterial: Elfenbein und Ebenholz

Sechs Blasebalge à 8 Fuß

Walcker-Orgel 1967

I. Manual Hauptwerk (C–g³):

Gedecktpommer 16′; Prinzipal 8′; Gemshorn 8′; Koppel 8′; Oktave 4′; Blockflöte 4′; Waldflöte 2′; Larigot 3-fach 2′; Mixtur 5 bis 6-fach 1⅓′; Helltrompete 8′

II. Manual Unterpositiv (C–g³):

Gedeckt 8′; Quintviola 8′; Praestant 4′; Rohrflöte 4′; Schwiegel 2′; Quinte 1⅓′; Nonenflöte 8/9′; Scharf 4 bis 5-fach; Dulzian 16′; Hautbois 8′; Tremulant

III. Manual Oberwerk (C–g³):

Spitzgedeckt 8′; Hohlflöte 8′; Nasatquinte 2⅔′; Kleinprinzipal 2′; Terzflöte 1⅗′; Septimflöte 1⅐′; Sifflöte 1′; Coronen-Zimbel 4-fach ½′; Krummhorn 8′; Schalmei 4′; Tremulant

Pedal (C–f¹):

Prinzipal 16′; Subbaß 16′; Oktavbaß 8′; Posaune 8′; Gedecktbaß 8′; Rohrpommer 4′; Dolkanpiffaro II 4′+2′; Rauschzink IV 3⅕′; Posaune 16′; Dunkeltrompete 8′; Vox Humana 2′

Koppeln III/I; II/I; III/II; I/P; II/P; III/P; Zimbelstern

Spielhilfen: 3 freie Kombinationen; 2 freie Pedalkombinationen; Zungen ab; Crescendo-Walze

Tastentraktur: mechanisch; Registertraktur: elektrisch

Beschreibung

Durch das großzügige Legat des Crailsheimer Dekans Lb PersonSeld, Michael Theodosius (1632–1702) Michael Theodosius Seld möglich gemacht, erfolgten 1705 erste Verhandlungen für einen Orgelneubau in der Le Geographicumg Gebäude: Crailsheim, Johanneskirche Johanneskirche Crailsheim. Im Gespräch waren der Le Geographicumf Ort: Augsburg Augsburger Orgelbauer Johann Christoph Leo und der Orgelbauer Lb PersonAllgeyer, Johann Georg (ca. 1670 – nach 1724) Johann Georg Allgeyer d.Ä. aus Le Geographicumf Ort: Breuschwickersheim Hofen bei Aalen. Den Zuschlag bekam im Jahre 1706 Allgeyer, der zusammen mit dem jungen Organisten Johann Christoph Faber eine Orgel mit 22 Registern auf der Westempore errichtete. Die Einweihung fand am 15. August 1709 statt. Bis zum Jahre 1864 blieb die Allgeyer-Orgel in Form und Klang unverändert. Erst zu diesem Zeitpunkt erfolgte der Orgelumbau durch die Orgelbauwerkstatt Walcker. Dabei fand in der Disposition das Rückpositiv keine Verwendung mehr und die Orgel wurde grundlegend neu disponiert und dem Zeitgeist entsprechend angepasst. 1967 wurde in das Allgeyer-Gehäuse eine neue, größere Orgel installiert, ebenfalls von der Orgelbaufirma Walcker & Cie. In diesem Zuge wurde das historische Allgeyer-Rückpositiv im Unterpositiv wieder berücksichtigt. Die neue Orgel verfügt über 39 Register auf drei Manualen und Pedal.

Raphael Baader

Portaldaten

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Empfohlene Zitierweise
DFG-Projekt »Orgelpredigt«. Digitale Edition, https://orgelpredigt.ur.de/E020100 (Version 1.00 vom 31. Januar 2020). DOI: 10.5283/orgelpr.portal
Letzte Änderung dieses Dokuments am 26. Oktober 2021.

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