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Orgelpredigt

Start → Register → Orgeln → E020074: Byzanz, Goldene Orgel

d Byzanz, Goldene Orgel

Beschreibung

Die goldene Orgel in Konstantinopel wird häufiger in Orgelpredigten genannt. Als zentrale Quelle diente der Bericht in der Chronik des Lb PersonZonaras, Johannes ( – ca. 1130) Zonaras:

Michael uerò rerum potitus, tantas copias breui tempore dilapidauit, in Mimos, adulatores, & aurigas insumptas, cum quidem eas totis plaustris, ut aiunt, effunderent. Thesauris iam exhaustis, quum tempus instaret pecuniae ijs distribuendae, qui dignitatibus praediti sunt, neque haberet unde largiretur: auream platanum, duos leones, totidem que gryphes, & organa, ex auro facta omnia, quae & Regiam ornabant, & exteris gentibus admirationi erant, conflauit, atque inde numismata cudi iussit. (Zonaras, Compendium 3 (1557), S. 127)

Während hier Lb PersonMichael III. von Byzanz (839–867) Michael III. als Auftraggeber für das goldene Instrument genannt wird, legen neuere Forschungen nahe, dass bereits dessen Vater, Kaiser Lb PersonTheophilos von Byzanz (812–842) Theophilos von Byzanz, den Bau veranlasst hatte. Die Orgel wurde dann mit anderen Kostbarkeiten von Michael III. eingeschmolzen.

Literatur und Quellen

Portaldaten

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Empfohlene Zitierweise
DFG-Projekt »Orgelpredigt«. Digitale Edition, https://orgelpredigt.ur.de/E020074 (Version 1.00 vom 31. Januar 2020). DOI: 10.5283/orgelpr.portal
Letzte Änderung dieses Dokuments am 16. April 2021.

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