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Orgelpredigt

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b Pippin (714–768)

Biographie

Für die Geschichte der Orgel ist der Frankenkönig Pippin insofern wichtig, als ihm 757 von Kaiser Lb PersonKonstantin V. von Byzanz (718–775) Konstantin V. Kopronymus aus Byzanz eine Orgel geschickt wurde. Die meisten Orgelpredigtautoren beziehen diese Information aus der Chronik des Lb PersonAventinus, Johannes (1477–1534) Johannes Aventinus:

Constantinus ad Pipinum proficisci iubet legatos, quorum princeps Stephanus episcopus romanus. ipsi maritimo itinere cum numeribus ad Pipinum devenere. munera imperatoris, quae a legatis deferebantur, erant instrumentum musicae maximum, res aduc Germanis et Gallis incognita; organon adpellant. cicutis ex albo plumbo conpactum est, simul et follibus inflatur et manuum pedumque digitis pulsatur. (Aventinus, Annales ducum Boiariae 1 (1881), S. 404, Z. 17-23)

Die Ausführungen zur Spieltechnik manualiter und pedaliter gehen dabei auf Aventinus zurück. In den alten fränkischen Chroniken ist davon noch nicht die Rede, wie bereits Lb PersonForkel, Johann Nikolaus (1749–1818) Nikolaus Forkel hervorgehoben hat (vgl. Forkel, Allgemeine Geschichte der Musik 2 (1801), S. 357).

Quellen und Literatur

Portaldaten

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Empfohlene Zitierweise
DFG-Projekt »Orgelpredigt«. Digitale Edition, https://orgelpredigt.ur.de/E010143 (Version 1.00 vom 31. Januar 2020). DOI: 10.5283/orgelpr.portal
Letzte Änderung dieses Dokuments am 7. Juli 2022.

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